Die Deutsche AIDS-Gesellschaft

Die Deutsche AIDS-Gesellschaft (DAIG) ist eine wissenschaftliche Fachgesellschaft. Sie fördert Vernetzung und wissenschaftlichen Austausch und engagiert sich in Projekten zu Therapieverbesserung, Forschung und Prävention. Handlungsleitend sind dabei die effektive Vermeidung von Neuinfektionen und die längstmögliche Lebensdauer bei höchstmöglicher Lebensqualität für die Menschen, die mit HIV und Aids leben.

Ein starkes Anliegen der DAIG ist die nichtkommerzielle und universitätsnahe Forschung zur Optimierung der HIV-Therapie. Unter Federführung der DAIG werden Leitlinien zur Therapie der HIV-Infektion und postexpositioneller Prophylaxe, aber auch Leitlinien zu Diagnostik und Behandlung HIV-betroffener Paare ebenso wie Leitlinien zur Therapie in der Schwangerschaft und zur Prophylaxe bei dem Neugeborenen regelmäßig überarbeitet und aktualisiert.

Unter Beteiligung der DAIG wird alle zwei Jahre der Deutsch-Österreichische Aids-Kongress (DÖAK) organisiert, das zentrale Forum für Austausch und Diskussion im deutschsprachigen Raum. Zu diesem Anlass schreibt die DAIG den Deutschen Aidspreis aus, der herausragende klinische wissenschaftliche Forschung honoriert. Wichtig ist ihr auch die internationale Einbindung; so engagiert sich die DAIG derzeit in Projekten und Kooperationsbündnissen in Osteuropa, Asien und Afrika.

Erklärtes Ziel der DAIG ist es, HIV/Aids wieder oben auf die öffentliche Agenda zu setzen. Im politischen Prozess berät sie so Entscheidungsträger hinsichtlich der komplexen Besonderheiten von HIV/Aids.

Weitere Informationen zur DAIG finden sie im Internet unter www.daignet.de

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